STREET LIFE

Petra Polli, BISSIG
BISSIG
Acryl auf Leinwand
120x130 cm, 2006
Petra Polli, GOING
GOING
Acryl auf Leinwand
120x130 cm, 2006
Petra Polli, SCHNÜRLREGEN
SCHNÜRLREGEN
Acryl auf Leinwand
120x130 cm, 2007
Petra Polli, LICHTUNG
LICHTUNG
Acryl auf Leinwand
100x145 cm, 2012
Petra Polli, MOPS
MOPS
Acryl auf Leinwand
80x115 cm 2007
Petra Polli, PARCOUR
PARCOUR
Acryl auf Leinwand
100x70 cm, 2015
Petra Polli, SCHATTENMANN
SCHATTENMANN
Acryl auf Leinwand
30x40 cm, 2007

Es gibt Augenblicke, die so gewöhnlich sind wie das Warten vor der roten Ampel und dennoch bleiben sie in unserer Erinnerung haften - ein banales Bild besetzt wertvollen Speicherplatz in unserem Gehirn. Unscheinbare Szenen, nur für einen Augenblick existent, können eine Irritation in sich tragen, die uns auf den ersten Blick gar nicht auffallen will. In der Fototheorie beschreibt Roland Barthes Begriff des punctums eben dieses Phänomen jener Bilder, die wir nicht ausfiltern, sondern in unser imaginäres Archiv stecken. Petra Polli stellt eben diese Bilder in den Mittelpunkt der künstlerischen Auseinandersetzung. Wir bewegen uns durch eine Stadt, nehmen Bilder wahr, die sofort wieder verblassen, bis sie in kurzer Zeit vollkommen verschwunden sind. Das eine oder andere Detail jedoch haftet sich uns an, wird Teil unserer Erinnerung. Petra Pollis Arbeiten spiegeln auf beeindruckende Weise, wie Inhalt und künstlerische Technik einander bedingen können, wie das eine das andere widerzuspiegeln vermag.

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